Saison 2018

 

 

 

Der letzte DM Lauf

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf zur deutschen Quad Meisterschaft beim MSC Hennweiler statt. Ich hatte das Rennen in Hartenholm mittlerweile auch körperlich verkraftet doch muss ich gestehen, dass ich die ganze Woche so in den Seilen hing, dass ich keinen Sport machen konnte. 

Im freien Training veränderten wir noch ein paar Kleinigkeiten an meinem Fahrwerk. Dann stand auch schon die Quali an. Ich kam richtig gut zurecht und die Bahn machte mir Spaß, doch fiel mir auf das die Vorderradbremse oft zum Einsatz kam und meine rechte Hand ziemlich schnell zuging. Trotz keiner perfekten Runde konnte ich mir die achte Startposition erfahren und war damit zufrieden.

Dem ersten Wertungslauf ging ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite war ich entspannt, denn die Bahn lag mir, es gab keine Stellen an denen ich besonders große Schwierigkeiten hatte und ich wusste wo ich trotz meiner eingeschränkten Bremskraft ein bisschen Zeit gut machen konnte. Auf der anderen Seite war mir klar, dass die 25min plus 2 Runden extrem anstrengend werden würden. 

Vom Start kam ich eher bescheiden weg, dennoch konnte ich mich im Mittelfeld einreihen. Die ersten Runden waren sehr schwer denn die Sicht war minimal da es total staubig war. Ich konnte nach einer Weile meinen Vordermann überholen und mich absetzen. Zur Mitte des Rennens merkte ich jedoch wie mir jegliche Kraft fehlte und ich immer langsamer wurde. Dadurch holte einer meiner Konkurrenten schnell auf. Ich konnte ihn eine ganze Weile abblocken und meine Position halten, doch am Ende des Rennens wurden wir überrundet und ich wurde von der Ideal Linie gedrückt. Das nutzte mein Hintermann natürlich aus und konnte an mir vorbei ziehen. Ich ärgerte mich riesig darüber und sammelte noch mal alle Kräfte um vielleicht bei einem Fehler noch mal angreifen zu können, doch war leider nicht mehr viel Kraft da und mein Konkurrent machte auch keinen Fehler mehr. Am Ende des Laufes war ich einfach nur froh die Zielflagge zu sehen und ins Fahrerlager zu kommen.

Nach einer für mich gefühlten viel zu kurzen Pause startete dann der letzte Lauf der deutschen Meisterschaft. Diesmal hatte die Organisation die Streckenverhältnisse wesentlich besser im Griff und die Strecke war optimal. Auch diesen Start habe ich wieder verbockt, doch wie es der Zufall wollte konnte ich die gleiche Lücke wie im ersten Lauf nutzen und mich wieder durchmogeln. Einen Fahrer konnte ich in den ersten Runden überholen und relativ schnell die Lücke zu meinem Vordermann schließen. Zu Beginn konnte ich ein gutes Tempo gehen und meinen Vordermann unter Druck setzen doch dann kam wieder der tote Punkt und ich brach komplett ein. Mein Glück war, dass ich mich so auf meinen Vordermann konzentriert habe, dass wir eine Lücke zum Rest hatten und ich den siebten Platz ins Ziel bringen konnte. 

Damit konnte ich mehr als zufrieden sein, denn ohne Training und immer noch stark angeschlagen habe ich mir in der deutschen Meisterschaft den siebten Platz in der Gesamtwertung gesichert. Auch bin ich drittbeste Deutsche und beste Frau. 

Das alles hätte ich allerdings nicht ohne meine Sponsoren geschafft. Vielen Dank an 

Reiger Suspension, Golspeed Products, Wössner, Doma, Yamaha, Liqui Moly, IXS, Gravutech, Scorpion Sports, Parts Europe.

Ein weiterer großer Dank geht an meinen Eltern Inga und Georg Willmann, Willmann Quad Racing. Sie haben die ganze Saison hinter mir gestanden und auch meine Entscheidung akzeptiert, dass ich trotz mangelnder Fitness und andauernder Krankheit die deutsche Meisterschaft fahren wollte. Auch möchte ich mich bei meiner Schwester Denise Maessen-Willmann bedanken die sich fast auf die Bahn geschmissen hat, damit ich das Pitboard sehe und mich ins Fahrerlager kutschiert hat. Danke an meinen Freund Gerrit Knipprath, der vielleicht nicht immer vor Ort war aber mich dennoch mental unterstützt hat.

 

 

 

 

Werner Rennen

I AM BACK

Am letzten Wochenende fand das große Werner Rennen in Hartenholm statt. Auf dem riesigen Areal fanden die unterschiedlichsten Events statt. Es spielten bekannte Bands, Comedians traten auf, Drag Race, Traktorpulling, Autocross, Mofarennen, Rasenmähertreckerrennen und auch Motocross war dort zu finden. Die Deutsche Meisterschaft der Quads war im Motocrossbereich das höchste Prädikat und teilte sich das Wochenende mit den Crossfinals, welche zuerst woanders stattfinden sollten, aber auf Nachfrage ihrerseits wurde ihnen noch die Möglichkeit gegeben bei dem legendäre Werner Renn Event dabei zu sein (CrossMagazin; die Crossfinals waren Gäste).

Es war einfach unglaublich was für Ausmaße dieses Event hatte und ich wusste zwar das es groß sein sollte aber so riesig mit so vielen Besuchern das war auch für mich eine Überraschung.

Die Bahn wurde aus dem Nichts dort hingeschoben und nicht nur die Crossabteilung sondern alle Bereiche die dort schon Monate vorher angereist waren und gearbeitet haben, haben unglaubliches geleistet. Ich habe natürlich in den letzten Tagen auch die Kommentare zu dem Rennen gelesen, doch denke ich das jedem klar sein sollte das Motocross dort nicht die Hauptattraktion war und es für den Sport an sich eine Chance war, auch mal im nationalen Bereich Fernsehen und andere Medien um sich zu haben. Natürlich gibt es immer Dinge die verbessert werden können, doch jeder der dort gearbeitet hat, hat sein Bestes gegeben. Die Menschen die dort waren, haben uns Fahrern und Fahrerinnen die Möglichkeit geboten tolle Rennen zu fahren und ich finde es doch erschreckend das es so viel unsachliche und unproduktive Kritik gibt, denn ich denke man sollte erst einmal überlegen was dahinter steckt so ein Event zu stämmen. Hier gilt noch mal ein besonderer Dank an den MSC Tensfeld, der für die Organisation der Motocrossrennen angereist war. Ihr habt einen super Job gemacht und auch die Mehrarbeit erledigt. Auch Jürgen Mauer der Streckenbauer hat sein Möglichstes gegeben. Ebenso die Männer vom MSC Bielstein die mit ihrer Startanlage angereist waren und die Zeitnahme von Camp Company und natürlich unser Streckensprecher Jörg Stolz. Vielen Dank an alle.

Samstag:

Am Samstag fanden für die Quad DM das freie Training und das Qulifikationstraining statt. Ich war sehr aufgeregt denn ich habe schon im Vorfeld von mehreren Fahrern gehört, das die Bahn sehr anstrengend ist. Das machte mir mit meinem enormen Trainingsrückstand natürlich nicht viel Mut, doch ich war angereist und wollte mein Bestes geben. 

Das freie Training lief schlecht. Das kann man nicht anders beschreiben. Ich fühlte mich unglaublich unwohl und kam mit der Bahn nicht zurecht und mein rechter Arm verkrampfte schon nach den ersten Runden. Meine Laune war im Keller und ich zweifelte ob es die richtige Entscheidung war anzureisen. Mein Dad stellte mir das Fahrwerk ein und ich wechselte von 9 Zoll Goldspeed Reifen auf 8 Zoll SX. Dann stand die Quali an und wie konnte es anders sein ich habe mich persönlich zwar verbessert aber war immer noch nicht besonders schnell und unglaublich unzufrieden mit mir selbst. Obwohl ich es eigentlich akzeptiert haben sollte das ich keine Qualiracerin bin.

Sauer auf mich selbst ging ich zu Bett und wollte es Sonntag besser machen. 

Sonntag.

Das Warm Up lief besser aber immer noch nicht gut, deshalb sprach ich noch einmal mit meinem Papa und meinem Freund (Danke Gerrit Knipprath). Wir kamen zu dem Schluss mein Reiger Fahrwerk ein weiteres Mal zu verstellen. Und es lief besser. Ich konnte endlich die Doppelsprünge doppeln und im Waschbrett das Fahrzeug oben halten. Der Start war mittelgut, doch mein Ehrgeiz war wieder geweckt und mein Gefühl auf meiner Yamaha ein viel besseres. So habe ich einige Plätze gut machen können, bis sich mein Trainingsrückstand und meine immer noch vorhandene Krankheit sich bemerkbar machten. Doch ich biss mich durch und konnte mir den 14ten Platz sichern.

Der zweite Lauf wurde leider immer weiter nach hinten verschoben, da es bei den Crossfinals mehrere schwere Unfälle gab. Hier möchte ich noch einmal allen Fahrern gute Besserung wünschen und hoffe wir sehen uns bald alle fit und gesund auf der Crossstrecke wieder. Aufgrund der Verzögerungen fand der zweite Lauf erst gegen 18.00 Uhr statt. Die Sonne stand schon sehr tief und machte das Fahren nicht einfacher. In der Einführungsrunde schaute ich mir die Bahn gut an und konnte mich glücklich schätzen, dass mein Scorpionhelm schon von Haus aus ein verlängertes Visier hat. So konnte mir die tiefstehende Sonne nicht viel anhaben.

Als wir von der Einführungsrunde wieder zurückkehrten war ich umso verwunderter, das einige Fahrer sich dafür entschieden haben nicht an den Start zu gehen, weil es zu gefährlich sei. Es war keine Zeit mehr für Streckenarbeiten gewesen, doch war die Strecke nicht so kaputt das dies nötig gewesen wäre. Der zweite Start lief für mich etwas besser und ich konnte mich im vorderen Mittelfeld einreihen. Schon in der ersten Runde konnte ich einige Plätze gut machen. Ich versuchte zu Beginn des Rennens so viele Fahrer wie möglich zu überholen, da ich wusste, dass ich das Tempo nicht die gesamte Distanz durchhalten konnte. Leider machte ich früher schlapp als geplant und mich überholte ein Fahrer. Ich versuchte mit aller Kraft an diesem dran zu bleiben, damit ich nicht noch mehr Plätze verlor. Es gelang mir und da zeigte die Rennleitung auch endlich die letzte Runde an. Ich habe mir in den Runden zuvor die Linie meines Vordermanns gut eingeprägt und ausprobiert, wo ich Zeit gut machen konnte. Ich entschied mich dafür alles auf eine Karte zu setzen und in der letzten Runde noch einmal einen Angriff zu starten. Mein Plan ging auf und ich konnte an meinem Vordermann vorbei springen und rettete mit letzter Kraft den siebten Platz ins Ziel.

Dort warteten schon meine Mama auf mich die erst einmal meine krampfende Hand vom Lenker abmachen musste. Den Weg zurück ins Fahrerlager übernahm mein Freund aber ich konnte zufrieden sein und musste mir sicherlich nicht vorwerfen ich hätte nicht alles gegeben. 

Alles in allem war es ein super Wochenende. Natürlich sehne ich mich nach den Tagen an denen ich endlich wieder völlig gesund und fit bin, doch habe ich mein Bestes gegeben und einen guten siebten Platz in der Tageswertung eingefahren.

Ein riesen Dank geht an meine Eltern, die mich wie immer unterstützt haben und mir das alles ermöglichen. An meinen Freund Gerrit Knipprath, der mir nicht nur bei den Vorbereitungen meiner Yamaha geholfen hat sondern auch in der Box viele Tipps gegeben hat. Auch der Familie Scharnbach möchte ich danken, die uns das ganze Wochenende mit einer helfenden Hand zu Seite standen, ich sag nur Team Schlappy Faktory Racing  ;-) 

Auch möchte ich meinen Sponsoren Danken, Goldspeed Products, Reiger Suspension, Yamaha, IXS (die Sachen stechen einfach heraus), Scorpion Sports, Liqui Moly, Doma Racing, Gravutech,Parts Europe und Wössner .

Ich habe an diesem Wochenende wieder gemerkt wie glücklich ich mich schätzen kann solch tolle Produkte nutzen zu können.

Als nächstes steht Hennweiler an, der nächste DM Lauf. Ich hoffe ich habe mich bis dahin von den anstrengenden aber guten Läufen erholt und freue mich auf die Rennen.

Danke für die Fotos Michael Hoffmann

 

 

 

 

 

 

 

DM Kamp Lintfort

Hier ist nun auch endlich mein Bericht über den zweiten DM Lauf in Kamp Lintfort.

Das Wetter wollte leider nicht ganz so mitspielen wie viele es sich gewünscht hätten. Die gesamte Nacht über regnete es und die Bahn stand an einigen Stellen unter Wasser. Hieß für mich erst einmal länger schlafen denn das freie Training wäre eher eine Schwimmpartie geworden. Ich ließ es mir aber nicht nehmen pünktlich zum freien Training an die Bahn zu stiefeln und nachzusehen ob es Fahrer gab die plantschen wollten. Bis auf zwei hatte dazu jedoch keiner Lust.

Ein paar Fahrer hat das Wetter abgeschreckt, aber die meisten sind keine Schönwetterfahrer und so gingen 24 Fahrer im Qualifikationstraining auf die Bahn.

Ich konnte mir im Zeittraining die 13te Position sichern, womit ich erst einmal zufrieden sein konnte. Das Wetter hatte sich mittlerweile auch beruhigt und so kam sogar die Sonne zum Mittag hin heraus und die Bahn trocknete ab, wenn auch etwas langsam.

Im ersten Lauf musste ich mich relativ weit nach innen stellen, denn es ist die Regel das Startgatter voll zu machen, auch wenn es in der zweiten Reihe eine bessere Startposition gibt. Das machte mich aber nicht sonderlich nervös, da ich weiß meine Stärken liegen nicht auf den ersten 30 Metern. Diesmal kam ich allerdings erstaunlich gut aus dem Gatter doch meine Freude verging in der ersten Kurve als sich ein paar Fahrer verhakten und ich natürlich dahinter stand. Tja Pech für mich aber das weckte natürlich auch meinen Kampfgeist. Als fast letzte folgte ich dem Feld und machte mir Gedanken wo ich meine Konkurrenten überholen konnte, denn neben der Ideallinie war es doch noch sehr nass und tief. Ich überholte ein paar Fahrer als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Mein Quad zog die ganze Zeit nach rechts und ich musste aufpassen nicht in den tiefen Schlamm abzudriften.

Als ich grade wieder an zwei Fahrer ran gefahren war, fuhr mein Vordermann aus einer Spurrille raus, da sah ich doch direkt meine Chance, doch der Fahrer vor mir bemerkte seinen Fehler auch und versuchte wieder in die Spur zu kommen. Ergebnis er stecke fest und ich stand dahinter. Schnell sprang ich ab und habe mein Quad vorne raus gehoben doch sind durch dieses Missgeschick natürlich wieder ein paar Fahrer vorbei gefahren. Also begann das Überholen von vorne, mit dem Manko das mein Quad immer woanders hin fahren wollte als ich. Endlich im Ziel bemerkte ich das ich vorne rechts einen Platten hatte. Das machte den 13ten Platz den ich erfahren hatte ganz passabel.

Im zweiten Lauf hatte ich am Start natürlich auch nicht mehr Erfolg. Gut aus dem Gatter raus aber wieder ein kleiner Crash genau vor mir. Egal ich wusste ja vom ersten Lauf wo ich überholen kann.

Dies gelang mir zu Beginn auch sehr gut und ich konnte einige Plätze gut machen. Allerdings hatte der erste Lauf auch sehr an meinem ohnehin angeschlagenen Arm und meiner Kraft gezehrt so war es ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, der mir einen dicken Fehler einbrachte und auch noch direkt vor der Helferbox wo es alle sehen konnten, Peinlich !!! 

Da habe ich doch einfach ausgebremst und die ganzen überholten Fahrer fuhren ohne große Probleme wieder an mir vorbei. Stink sauer über meinen Fehler habe ich mich dann von neuem ans überholen gemacht. Meine Wut hielt bis in die letzte Runde an und half mir dabei sogar noch kurz vor Schluss zu überholen und mir so den 11ten Platz zu sichern.

Alles in allem war es für mich ein gutes Rennen und ich möchte mich noch einmal bei den Verantwortlichen und allen Helfern in Kamp Lintfort bedanken. Trotz des vielen Wassers war es eine super Veranstaltung und die Bahn ist einfach klasse. Und natürlich auch ein Danke an meine Eltern Inga und Georg Willmann, an Denise und Joe Maessen und Gerrit Knipprath und an die ganzen lieben Menschen die nach dem Rennen vorbei geschaut haben und mich während der Rennläufe angefeuert haben. Ich freue mich schon jetzt  auf nächstes Jahr!

Auch möchte ich mich bei meinen Sponsoren bedanken. Ich konnte wieder einmal feststellen das ich ein hervorragendes Quad habe was mir so viel Arbeit abnimmt. 

Danke an 

Goldspeed, Doma, Yamaha, Wössner, Reiger-Suspension, Gravutech, IXS, Scorpion Sports, Liqui Moly, Parts Europe.

 

 

 

 

 

 

 

Hessen Cup Wolfshausen

Am vergangen Wochenende startete der Hessen Cup in die Saison 2018. Ich habe mich sehr auf die Veranstaltung gefreut, denn der Hessen Cup war zu Gast beim AMC Rodheim-Bieber, dieser hatte die Strecke in Wolfshausen gemietet. Ich kenne diese wunderschöne Naturstrecke schon seit vielen Jahren und bin ein großer Fan von ihr. Es macht einfach nur riesen Spaß dort zu fahren.

Zusätzlich zu dieser klasse Bahn kam noch die Tatsache, dass ich nach den 6 Malen die ich seit meiner Krankheitspause wieder fahren durfte mein Quad endlich auf Hartboden bewegen durfte. Was für eine Freude.

Die Freude trug leider auch einen bitteren Beigeschmack mit sich, denn wenn man noch nicht lange wieder trainiert und dann das erste Mal auf Hartboden zu Gast bedeutet es DICKE ARME. Auch ich blieb davon nicht verschont, doch ich machte das Beste draus.

Das freie Training nutzte ich dazu mein Reiger-Fahrwerk optimal auf die Strecke abzustimmen. Dies gelang mir dank der guten Voreinstellung und dem Wissen meines Papas sehr schnell.

Den Rest des Trainings konnte ich einfach das Fahren genießen wenn auch mit der Einschränkung das ich nach zwei Runden nur noch wenig Gefühl in der rechten Hand hatte.

Das Qualifikationstraining lief ganz gut. Nach den ersten beiden Runden konnte ich mich auf Platz 11 wiederfinden, womit ich nicht zufrieden war und nach einer weiteren Runde konnte ich mich noch einmal etwas verbessern und mir den achten Platz sichern. Perfekt war es nicht aber ich konnte zufrieden sein. 

Wie immer war ich vor dem ersten Lauf unglaublich nervös, weil ich wusste, dass ich das Tempo, was ich eigentlich fahren könnte nicht über die Dauer des Rennlaufes durchhalten würde . Dafür macht mir die Borreliose einfach noch zu viel zu schaffen. Aber ich wollte das Beste daraus machen. Die Bahn wurde in der Pause von den Verantwortlichen noch einmal bearbeitet und war super. Nicht nur das Bewässern der Strecke war perfekt, sondern auch die Stellen an denen ein paar Löcher waren, wurden bearbeitet.

Um nicht alles aus der Saison 2017 hinter mir zu lassen startete ich genauso schlecht wie immer und fand mich trotz eines guten Startplatzes im hinteren Mittelfeld wieder. Mit dem Wissen im Hinterkopf, das ich zum Ende des Rennens mit meiner Fitness zu kämpfen habe, hielt ich mich nicht lange hinter den Fahrern auf und machte einige Plätze gut und konnte von Platz 14 auf Platz 8 vorfahren.

Der zweite Lauf fing genauso bescheiden an wie der erste Lauf. Ich fand mich nach dem Start auf der 12 Position wieder. Diesmal gelang mir der schnelle Durchmarsch nicht so gut und ich musste mich die größte Zeit des Rennens nach vorne kämpfen. Dies ging leider nicht spurlos an mir vorbei. Durch die vielen Zweikämpfe machte mein Körper früher schlapp als im ersten Lauf und ich musste mich damit abfinden, dass ich auf Platz 7 verweilen muss. Dies war ärgerlich, weil der Fahrer auf der sechsten Position in greifbarer Nähe war und wir das gesamte Rennen Rad an Rad fuhren. 

Alles in allem kann ich aber mit meinem Wochenende zufrieden sein. Die Rennläufe haben mir zwar alles abverlangt und ich war so KO, dass meine Schwester mich ins Fahrerlager zurückgefahren hat, doch war es einfach ein riesen Spaß. Die Bahn ist und bleibt eine meiner Lieblingsbahnen und auch noch mal ein großes Lob an den AMC Rodheim-Bieber für die super Streckenbearbeitung.

Ich hoffe, dass ich auch nächstes Jahr in den Genuss komme, ein Rennen auf dieser Bahn zu fahren.

Nun heißt wieder kleine Räder ab und die großen Sandräder drauf, denn das nächste Rennen findet schon am Samstag in Veldhoven statt, wo der NRW-CUP seine Saison eröffnet. Ich hoffe bis dahin kann ich mich wieder muskelkaterfrei bewegen.

Ein großer Dank geht an meine Sponsoren:

IXS, Goldspeed, Reiger-Suspension, Doma, Wössner, Liqui Moly, Gravutech, Yamaha, Willmann Quad Racing, Parts Europe, Scorpion-Helmets.

 

 

 

DM Hänchen

Am 02.04.2018 fand der erste Quad DM Lauf beim MSC Hänchen statt. Für mich war dass, das erste Rennen des Jahres, doch fit konnte ich mich noch nicht nennen. 

Ich musste leider ab September 2017 eine Zwangspause von jeglichem Sport machen und durfte erst Mitte Februar wieder mit meinem Sportprogramm beginnen. Die Diagnose die mich zu dieser langen Pause zwang, hieß immer noch aktives Ebstein Bar Virus kombiniert mit einer unerkannten Borreliose. 

Leider blieb mir deshalb nicht mehr allzu viel Zeit um etwas Kondition aufzubauen. Doch der erste DM Lauf nahte und ich machte das Beste daraus. 

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass ich zum ersten Lauf der DM sehr nervös war. Zusätzlich zu meiner hinterher hinkenden Kondition kam auch noch der Umstand, dass die DM nun auf 25min plus zwei Runden hoch gesetzt wurde, was ich normalerweise sehr begrüße.

Das Starterfeld war stark besetzt, nicht nur mit deutschen Fahrern sondern auch Fahrer aus den Niederlanden, Belgien, Polen, Tschechien, Österreich und Norwegen waren angereist. Das Zeittraining lief nicht optimal, doch für mich war das Ziel so viel Kondition wie möglich aufzusparen und deshalb fuhr ich nur wenige Runden und kümmerte mich dann zusammen mit meinem Vater noch um die optimale Abstimmung meines Reiger Fahrwerks. 

Die Strecke des MSC Hänchen war gut vorbereitet, doch konnte man schon im Qualifikationstraining merken, dass sich die Bahn sehr tief ausfährt. Aus diesem Grund wählte ich wie viele andere Fahrer die SC4 Goldspeed Räder.

Dann hieß es Ready for Race. Ich stellte mich in die zweite Reihe nach innen und machte mich bereit für die 25min plus zwei Runden. Ich konnte mich im Mittelfeld einordnen und mich an ein paar Fahrern die sich verhakt hatten vorbei fahren. Die ersten 10 Minuten liefen nicht schlecht doch dann machten sich die immer noch vorhandene Borreliose und die fehlende Kondition bemerkbar. Ich musste leider ein paar Fahrer noch an mir vorbei ziehen lassen doch konnte ich mich völlig ausgelaugt mit dem 15ten Platz ins Ziel retten.

Nach dem ersten Lauf war ich so K.O., dass ich direkt eingeschlafen bin. Pünktlich zum zweiten Lauf weckte mich meine Mutter, damit ich mich für die zweite Runde fertig machen konnte. Der zweite Lauf startete leider nicht ganz so gut, denn ich konnte mich nicht wie im ersten Lauf an den im Sand steckenden Fahrern vorbei mogeln sondern blieb ebenfalls stecken. Das hieß ich durfte als letzte hinter dem Feld her fahren. Ich konnte in den ersten Minuten ein paar Fahrer überholen und mich so nach vorne arbeiten. Auch diese 25minuten plus 2 Runden kamen mir leider wie eine Ewigkeit vor, doch konnte ich mir auch diesmal den 15ten Platz sichern. 

Ich möchte mich bei meinen Sponsoren und Unterstützern bedanken ohne die die Saison 2018 nicht möglich wäre. 

Vielen Dank an 

IXS, Goldspeed, Yamaha, Reiger Suspension, Doma, Wössner, Gravutech, Scorpion Helmets, Parts Europe, Liqui Moly und natürlich meine Eltern Georg und Inga Willmann für die tolle Unterstützung.

 

 

 

 

Saison 2017

 

 

Dankeschön

Die Saison 2017 ist zu Ende gegangen. Der Start in die Saison verlief etwas holprig. Meine Versuche im Sand trainieren zu gehen wurden durch Schmerzen im Knie verhindert. Diagnose Knochenhautentzündung. Die Empfehlung des Doktors „Einfach mal ein paar Wochen Ruhe und keinen Sport“. 

Für die Saisonvorbereitung war das natürlich nicht besonders hilfreich, aber so langsam habe ich dort Routine drin und so hieß es nach einer Handvoll Trainingstagen Ready to Race. Die ersten Rennen fanden in Holland zur Holländischen Meisterschaft statt. Wie gewohnt war das Startgatter brechend voll. Ich konnte zu Beginn der Saison nicht durch vordere Plätze hervorstechen, doch durch meinen neongelben Scorpionhelm konnte ich dennoch viele Blicke auf mich ziehen.

Wie immer machte mir der tiefe Sand zu schaffen, aber meine Reiger Dämpfer erleichterten mir die Arbeit und im Hinblick auf die DM und auf die vermehrten Sandrennen war es eine gute Vorbereitung. Dank meinen super Goldspeed Reifen konnte ich mich aber auf die Sand- und auch auf die Hartbodenrennen freuen.

Die ersten Rennen der deutschen Meisterschaft waren gut besucht aber bestärkten mich in meinem Vorhaben dieses Jahr in die Top Ten zu fahren. Mein Quad war dank der Unterstützung die ich bekomme perfekt vorbereitet, meine Doma Auspuffanlage half mir dabei jede technische Kontrolle ohne Probleme zu bestehen und auch körperlich war ich top fit.

Neben der Deutschen Quad Meisterschaft nahm ich noch an nationalen Rennen in Deutschland teil, wie zum Beispiel beim Hessen Cup. 

Neben den verschieden Bodenverhältnissen gab es auch von Rennen zu Rennen unterschiedliche Witterungsverhältnisse. So war es manchmal glühend heiß und die Woche drauf durften wir in tiefem Schlamm spielen. Doch egal wie schlammig es war meine Yamaha lief dank der Wössner Kolben und den Produkten von Liqui Moly ohne Probleme. Auch das Waschen nach den Rennen war problemlos Dank des Reinigers von Liqui Moly.

Ein Highlight des Jahres war das Flutlichtrennen in Aufenau. Auch dort konnte ich mit meiner Yamaha wieder gute Ergebnisse einfahren und durch die gute Arbeit von Gravutech bezüglich meines Dekors, konnte mein Quad auch im Dunkel hervorstechen und war gut zu erkennen.

Durch meine konstante Leistung konnte ich mir in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft den achten Platz sichern. Das bedeutet ebenfalls 3. beste Deutsche und beste Frau. Auch im Hessen-Cup konnte ich mir trotz der Tatsache, dass ich aufgrund von Überschneidungen nicht alle Rennen fahren konnte, den zweiten Gesamtplatz sichern.

Ich möchte mich noch einmal für die tolle Unterstützung bedanken, ohne die diese super Ergebnisse nicht möglich gewesen wären. Ich konnte keinen technischen Ausfall beklagen was aufgrund der guten Produkte meiner Sponsoren, aber auch durch die Unterstützung meiner Eltern Willmann Racing möglich war.

Vielen Dank an alle die mir in der Saison 2018 den Rücken gestärkt haben. Besonders an meine Eltern Georg und Inga Willmann, meine Schwester Denise Maessen-Willmann und meinen Freund Gerrit Knipprath, ohne euch wäre das Jahr nicht so gut gewesen. 

Sina Willmann  #99

 

 

 

Hessen Cup Schrecksbach

Am 17.09.2017 fand in Schrecksbach das letzte Rennen des Hessen Cup statt. Ich hatte leider ein Rennen verpasst, denn die DM in Rudersberg war eine Überschneidung. Dadurch war mein zweiter Platz im Hessen Cup nicht mehr sicher. Im Zeittraining hatte ich keine perfekte Zeit aber konnte mit dem 5. Platz zufrieden sein. Der erste Start gelang mir überraschender Weise nicht besonders gut und ich war leider nur auf Platz 12. So begann ich meinen gewöhnlichen Ablauf und versuchte so viele Plätze wie möglich gut zu machen. Ich habe konditionell keine Probleme gehabt und konnte diese Zeiten auch noch in der letzten Runde fahren. Im Ziel bin ich auf Platz 4 gelandet.

Der zweite Start gelang mir besser und ich konnte als sechste um die erste Kurve biegen. Nach den ersten Runden war ich auf dem 4 Platz. Leider hat sich schon in den ersten Runden das Glas meiner Brille aus dem Gestell gelöst, so dass mir Dreck in die Augen geflogen ist. Dadurch konnte ich auf einem Auge teilweise nichts sehen oder nur verschwommen. Das machte den zweiten Lauf etwas schwieriger als den ersten. Durch die eingeschränkte Sicht gelang es mir leider nicht ein Überholmanöver zu starten, da ich die für mich bekannte und sichere Linie wählte um keine Fehler zu machen. Ich konnte das Rennen mit dem dritten Platz beenden und dadurch meinen zweiten Platz in der Gesamtwertung sichern.

Ich möchte meinen Eltern und meinem Freund danken, die mich dieses Wochenende wieder unterstützt haben und ohne die ich den Vizemeistertitel im Hessen—Cup nicht hätte erreichen können. 

Ein weiteres Dankeschön geht an meine Sponsoren, die wie immer das beste Material zur Verfügung gestellt haben. Reiger Suspension, Goldspeed, Doma, Wössner, Liqui Moly, IXS, Scorpion, Gravutech, Yamaha.

 

 

 

 

DM Rudersberg

Der Finallauf der deutschen Quad-Meisterschaft fand beim MSC Wieslauftal in Rudersberg statt. Ich habe mich sehr auf das Rennen in Rudersberg gefreut, denn es ist jedes Jahr ein großes Event und die Mitglieder des MSC Wieslauftal schaffen es immer eine super Strecke zu präsentieren.

Sonntagmorgens sollte es früh losgehen, doch leider hatte es die ganze Nacht geregnet und so ließen alle Fahrer bis auf einen das freie Training aus. 

Die Bahn war einigen Stellen verändert worden und so war ich sehr gespannt auf das Qualifikationstraining. Die Bahn war noch sehr nass und rutschig und obwohl dies normalerweise die besten Voraussetzungen für mich sind habe ich es nicht geschafft eine gute Runde zustande zu bringen.

Pünktlich zum ersten Lauf war die Bahn in einem super Zustand. Die Organisation hatte an einigen Stellen noch etwas verändert, damit die Bahn flüssiger wurde. 

Mein Start war im guten Mittelfeld und ich konnte in den ersten Kurven noch ein paar Plätze gut machen. Ich habe mir den 11 Platz sichern können und diesen auch bis ins Ziel gehalten. Ich war mit dem Ergebnis nicht vollends zufrieden aber es blieb noch ein zweiter Lauf.

Der zweite Start gelang mir besser. Ich konnte mir den neunten Platz sichern und diesen auch ohne Probleme ins Ziel bringen. Damit war der letzte DM Lauf in 2017 vorüber. Ich war mit dem Wochenende zufrieden, denn ich habe mich im Endpunktestand auf den achten Platz gesetzt und somit bin ich dritt beste Deutsche und beste Frau.

Ein großes Dankeschön geht an meine Eltern die mich auch an diesem Wochenende wieder tatkräftig unterstützt haben. Ebenso möchte ich meinen Sponsoren danken ohne die ich dieses gute Ergebnis nicht hätte erreichen können.

Goldspeed, Yamaha, Reiger Suspension, Doma, Wössner, Liqui Moly, Scorpion, Gravutech, IXS.

Vielen Dank!

#99

 

 

 

Flutlicht Hessen-Cup Aufenau

Der MSC Aufenau hat sich am letzten Wochenende eine neue Aufgabe vorgenommen und ein Flutlichtcross veranstaltet. 

Natürlich wollten viele Fahrer bei solch einem Ereignis dabei sein und so war die Startanlage beim MSC Aufenau gut gefüllt.

Das freie Training verlief noch etwas schleppend, da es den Vorabend sehr stark geregnet hatte, doch zum Qualifikationstraining war die Bahn perfekt. Ich kam leider nicht so gut zurecht, da wir eine Übersetzung ausprobieren wollten, die leider nicht optimal auf die Bahn passte. Dadurch war leider nicht mehr drin als die 9 Position, doch das machte mich nicht nervös denn die Startanlage war groß genug. Nach dem Training wechselte mein Vater die Übersetzung und nun hieß es nur noch warten auf die Dunkelheit.

Bei Anbruch der Dunkelheit hieß es dann fertig machen zum ersten Lauf. Ich konnte mir einen Startplatz ganz außen an dem Gattern sichern und bog zwar nicht als erste um die Kurve aber konnte mir einen der vorderen Plätze sichern. Nach den ersten Runden hatte ich ein Gefühl für die Bahn und auch die Lichtverhältnisse und konnte mir den 5 Platz sichern und diesen auch ins Ziel bringen.

Der zweite Lauf verlief leider nicht so reibungslos. Mein Start war nicht so gut und so hatte ich nur 15 Minuten um meinen Weg nach vorne anzutreten. Es war nicht einfach bei Flutlicht neue Linien zu finden, aber es gelang mir und ich konnte bis auf den 4.Platz vorfahren. Leider reichte die Zeit nicht mehr sonst wäre vielleicht sogar Platz drei drin gewesen.

Insgesamt konnte ich den Samstag mit der vierten Position und als beste Dame beenden.

Früh morgens wurde uns mitgeteilt, dass die Möglichkeit besteht auch am Sonntag ans Gatter zu rollen und außerhalb der Wertung bei den Senioren mitzufahren. Ich war zwar noch ein wenig müde, aber wann hat man schon mal die Gelegenheit noch ein Rennen zu fahren, also meldete ich mich an. Das Qualifikationstraining verlief noch nicht so besonders, aber es war nicht schlimm da wir uns als Gastfahrer hinten anstellen mussten. Der erste Lauf verlief ganz gut ich war beim Start mit vorne dabei und konnte mich nach vorne arbeiten und den Lauf mit dem ersten Platz beenden.

Der zweite Lauf verlief ähnlich und konnte so den Sonntag mit zwei Tagessiegen beenden.

Der MSC Aufenau hat eine sehr schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt und sich viel Mühe gegeben, vielen Dank dafür.

Auch möchte ich mich bei meinen Eltern Willmann Racing bedanken, die sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben damit ich fahren konnte.

Ebenso danke ich all meinen Sponsoren für die tolle Unterstützung. Reiger Suspension, Goldspeed, Wössner, Yamaha, Doma, Scorpion, Liqui Moly, IXS, Gravutech.

Vielen Dank für die Bilder Ralf Hofacker #itsaracpic     und Nicolai Fritsch

 

 

 

 

DM Dolle

Am letzten Wochenende endete die Sommerpause und der vorletzte Quad DM Lauf fand beim MCC Dolle statt. Die letzten Wochen war es schwer trainieren zu gehen, da das Wetter auf Dauerregen geschaltet war, dennoch habe ich es geschafft ein paar Mal in den holländischen Sand zu fahren um dort zu trainieren und meine Technik zu verbessern.

Das Starterfeld war leider nicht voll besetzt, weil ein paar Fahrer sich wohl nicht durch den Sand kämpfen wollten, was sehr schade war. Doch unsere ausländischen Kollegen haben die Anfahrt auf sich genommen und so entstand ein bunt gemischtes Feld mit Fahrern aus Deutschland, Holland, Belgien, Moldawien und Tschechien.

Beim Qualitraining sollte sich dann zeigen, ob mir das Training im Sand etwas gebracht hatte. Ich konnte mir den neunten Platz sichern, was nicht perfekt aber doch ein kleiner Sprung nach vorne war.

Ich war sehr nervös vor dem ersten Lauf, denn ich wollte das Training auch im Rennen umsetzen. Leider habe ich mir diese Chance schon beim Start verbaut und musste versuchen ein paar Plätze gut zu machen. Dies gelang mir auch zu Beginn und ich konnte gute Zeiten fahren. Doch mit fortlaufender Zeit wurde auch die Bahn tiefer und kaputter. Konditionell hatte ich keine Probleme doch fiel es mir immer schwerer durch die Löcher zu fahren.

Ich musste mich mit einem 12. Platz zufrieden geben, was mir überhaupt nicht passte.

Im zweiten Lauf wählte ich einen anderen Startplatz. Der Start verlief ein wenig besser doch die Bahn hatte doch gelitten und es war nicht einfach gute Spuren zu finden. Nach ein paar Runden hatte ich einen Rhythmus gefunden. Ich konnte mir im zweiten Lauf den zehnten Platz sichern. Insgesamt wurde ich 11. 

Der MCC Dolle hat wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt und es verlief alles reibungslos. Ich persönlich muss allerdings sagen ich bin doch froh das die Sandrennen für dieses Jahr erst einmal vorbei sind ?.

Jetzt heißt es erst noch einmal Hartboden trainieren und dann geht es Ende des Jahres wieder ab in den Sand um dort besser zu werden ?.

Ich danke meinen Sponsoren Goldspeed, Reiger, Yamaha, Wössner, Doma, Gravutech, IXS, Scorpion, Liqui Moly. Ebenso meinen Eltern Willmann Racing und meinen Freund der neben der Bahn viele Meter gemacht hat ?.

 

 

 

Hessen-Cup Hof

Am 18.06.2017 wurden wir zum MSC Hof eingeladen. Der Verein hat sich für den Hessen-Cup viel Arbeit gemacht und gute Vorbereitungen getroffen. Beim Training konnte ich meine Stärken zeigen und die zweitbeste Zeit mit nur ein paar Hundertsteln hinter dem Schnellsten fahren. Leider bietet die Bahn in Hof so gut wie keine Möglichkeiten zum Überholen. Im ersten Lauf versuchte ich alles doch musste ich mich leider mit Platz 4 zufrieden geben, obwohl ich schneller als die Fahrer vor mir hätte fahren können. Im zweiten Lauf hatte ich auch nicht mehr Glück. Ich kam sehr schlecht aus dem Gatter heraus und musste mich mit dem 6ten Platz abfinden. Ich habe während des gesamten Rennens versucht die vor mir fahrenden zu überholen, doch leider war es so staubig das man nichts sehen konnte und auch die Bahn ermöglichte es mir nicht weiter nach vorne zu fahren.

 

 

 

Hessen-Cup Aarbergen

Am 11.6. 2017 fand dann der nächste Lauf zum Hessen-Cup in Aarbergen statt. Auch hier waren wieder viele Fahrer am Start. Ich schaffte es mir den 5ten Platz im Zeittraining zu sichern. Der erste Start verlief ganz gut aber nicht perfekt. Ich ging als 8te um die erste Kurve. Die Bahn in Aarbergen fahr ich sehr gerne, doch war das Überholen durch die Bahnänderungen nicht einfach. Ich konnte mich bis auf den 4ten Platz vorkämpfen und war damit sehr zufrieden.

Den zweiten Start bekam ich besser hin und war direkt auf Platz vier. Durch einen technischen Defekt des in Führung liegenden mehrmaligen Deutschen Meisters konnte ich das Rennen als dritte beenden und hatte mir damit auch den dritten Platz in der Tageswertung gesichert.

 

 

 

 

 

Hessen-Cup Beuern

Eine Woche später fand der nächste Hessen-Cup Lauf in Beuern statt.

Der Wettergott war diesmal nicht so gut gelaunt und lies die Regenschleusen die gesamte Nacht von Samstag auf Sonntag offen. Am Sonntagmorgen war es so nass, dass es nur drei mutige Quadfahrer wagten das freie Training zu fahren. Ich begnügte mich damit diesen zuzusehen wie sie sich durch den Schlamm quälten. Pünktlich zum Pflichttraining standen dann alle Fahrer am Start. Es waren nur 15Minuten Training die mir blieben um eine gute Runde hinzulegen. Die Strecke war sehr nass und es benötigte Konzentration um eine gute Runde zu fahren. Dies gelang mir denn nach den 15 Minuten war ich auf Platz 2.

Im ersten Lauf habe ich den Start nicht so gut hinbekommen wie gewünscht und so musste ich mal wieder von hinten nach vorne fahren. Ich konnte mich nach den 15 Minuten plus zwei Runden bis auf den 5ten Platz vorkämpfen.

Im zweiten Lauf gelang mir der Start etwas besser und ich musste mich nicht erst durch das ganze Feld nach vorne kämpfen. Am Ende des Rennens konnte ich auf dem vierten Platz durchs Ziel fahren und mit meinem Wochenende sehr zufrieden sein.

 

 

DM Torgau-Pflückuff

Ein bisschen verspätet aber wie heißt es besser spät als nie.

Am 28 Mai fand der Quad DM Lauf in Pflückuff statt. Das Fahrerfeld war sehr voll, weil viele die Bahn kannten und die Gelegenheit nutzen wollten auf dieser schönen Strecke zu fahren.

Der Wetterbericht versprach Hitze pur und er hielt Wort. Ich konnte mich im Training leider nicht so weit nach vorne arbeiten, das ich in die erste Reihe kam und musste als 19te an das Gatter fahren.

Im ersten Lauf konnte ich meine Position durch den Start nicht verbessern, doch ich hatte 20 Minuten plus zwei Runden, um mich nach vorne zu kämpfen. Ich konnte mich bis zum Ende des Rennens auf den 13 Platz vorkämpfen und mit meinem Rennen zufrieden sein.

Im zweiten Lauf wollte ich noch weiter nach vorne fahren. Leider habe ich es in der Einführungsrunde geschafft meine Bremsscheibe krumm zu fahren und so fuhr ich an das Startgatter ohne eine funktionstüchtige Hinterradbremse.

Die ersten Runden waren nicht besonders gut, denn ich musste mir erst einmal neue Bremspunkte suchen und mich an die neue Situation ohne Hinterradbremse gewöhnen. Leider schaffte ich es in diesem Lauf nur auf Platz 14 vorzufahren.

Am Ende des Tages fand ich mich auf dem 15. Gesamtrang wieder.

 

 

 

DM Kamp-Lintfort

Am 01.05.2017 hieß es dann Ready to Race in Kamp-Lintfort. Ich mag die Strecke in Kamp Lintfort sehr gerne und freute mich auf das Rennen, obwohl die Starterliste deutlich machte, dass es ein hartes Rennen werden würde.

Die Bahnvorbereitungen waren super nur leider hatte Petrus vergessen die Sonne anzuschalten und den Regen aus. Es regnete den ganzen Tag nicht stark, aber so konstant das alles nass war. 

Das Pflichttraining war mal wieder nicht so meine Stärke und ich musste in die zweite Reihe. Doch als wäre das nicht schon ärgerlich genug, habe ich es auch noch geschafft, als allerletzte um die Kurve zu biegen. Durch den Dauerregen war es nicht einfach die anderen Fahrer zu überholen, da sich nur eine optimale Linie rausgefahren hat, aber man wächst mit seinen Aufgaben.

Nach der dritten Runde musste ich mich von meiner Brille verabschieden, wegen des ganzen Schlamms hatte das Roll-off den Dienst gekündigt. Ich kam allerdings besser durch das Feld als gedacht und schaffte es von Position 28 auf Position 10 vorzufahren. 

Der zweite Lauf verlief besser. Ich bog als 12te um die Ecke. Die Streckenverhältnisse lagen mir super und so konnte ich mich im zweiten Lauf wieder nach vorne arbeiten und fuhr als sechste über die Ziellinie. 

Endlich hatte ich mein Ziel erreicht und zweimal eine Top Ten Platzierung in der DM eingefahren.

Ich möchte mich dafür bei meinen Sponsoren und Unterstützern bedanken. Bei Reiger-Suspension, Goldspeed, Wössner, Scorpion, Doma, Yamaha, Gravutech, IXS, Liqui Moly und Willmann-Quad-Racing.

 

 

 

Hessen Cup Moorgrund

Am 29.04.2017 hieß es dann weg mit den Sandreifen und endlich 8 Zoll SX Goldspeedräder. Ich freute mich riesig endlich auf Hartboden zu kommen.

Der Lauf fand in Moorgrund statt und war ein Warm up für die Deutsche Meisterschaft am 1.Mai.

Das Pflichttraining verlief nicht so gut. Die Umstellung von Sand auf Hartboden fiel mir doch schwerer und leider hatte ich aufgrund der Arbeit keine Zeit gehabt um vorher noch mal trainieren zu fahren. Für den ersten Lauf hatte ich mir mehr vorgenommen. Ich stand zwar in der ersten Reihe und kam gut von der Rampe weg, doch hat es leider so extrem gestaubt, dass ich stehen bleiben musste aus Angst in jemand anders hinein zu fahren. Als der Staub sich legte war ich fast letzte. Das ärgerte mich sehr und so begann meine Aufholjagd, welche auf der für Quads doch sehr engen Bahn nicht einfach war. Es blieben mir 15 Minuten plus zwei Runden umso weit wie möglich nach vorne zu fahren. Die Zeit reichte mir, um bis auf Platz 5 vorzufahren von Platz 18 aus. Damit konnte ich mehr als zufrieden sein.

Den 2. Lauf wollte ich besser beginnen und dies gelang mir auch. Ich bog als sechste um die Ecke. Die Organisation hatte die Problematik des ersten Laufes erkannt und die staubigen Stellen gewässert. Zuerst war das Feld noch eng zusammen, doch schon bald fuhr ich mein Rennen für mich allein und konnte die 6te Position ins Ziel fahren. Bei den Fahrern vor mir handelte es sich ebenfalls um DM- Fahrer und somit konnte ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden sein.

 

 

 

DM Stendal

Am 23. 04. 2017 fand der zweite Lauf der Quad DM statt. Dieser wurde in Stendal ausgetragen. Die Veranstalter hatten sich große Mühe gegeben und eine gute Vorbereitung getroffen.

Aufgrund meiner Krankheit war ich im Gegensatz zu den meisten Fahrern das erste Mal in Stendal. Die Bahn hat riesige Sprünge und war sehr sandig, deshalb fuhr sie sich tief aus. 

Ich gab im Qualifikationstraining mein bestes und konnte mir einen Platz in der ersten Reihe sichern. Der Start verlief ganz gut doch die kaputte Bahn nahm mir in den ersten zwei Runden meinen Rhythmus und ich verlor Plätze. Danach hatte ich meine Linien gefunden und konnte mir den 14ten  Platz sichern. 

Der zweite Lauf verlief ähnlich. In der Tageswertung wurde ich insgesamt 14te. Für mich nicht die perfekte Platzierung aber es war einfach nicht mehr drin.

 

 

 

 

DM Hänchen

Am 25. und 26.3.2017 war es endlich soweit das erste Rennen der deutschen Quad Meisterschaft stand vor der Tür.

Ich hatte in Holland schon an zwei Rennen der holländischen Meisterschaft teilgenommen, weil ich meine große Schwäche das Sand fahren endlich in den Griff bekommen wollte. Naja wie heißt es so schön Übung macht den Meister und bis ich im Sand einer werde steht noch viel viel üben an.

Die Strecke in Hänchen war mir bislang unbekannt, doch hatte ich von einigen meiner Bekannten gesagt bekommen es wäre Sand nicht so tief aber Sand. Nun könnte ich im Zeitalter des Internets natürlich auch einfach mal ein paar Videos ansehen, doch neige ich dazu mich lieber überraschen zu lassen und so war es auch diesmal.

Als wir am Samstagvormittag an der Strecke ankamen, begrüßten uns fleißige Helfer, die noch die letzten Arbeiten an der Strecke fertigstellten. Schon beim Ablaufen der Bahn wurde mir klar, dass diese Bahn nicht nur sandig war sondern sich auch tief ausfahren würde. Für meine Yamaha würde dies kein Problem werden, denn meine SC4 Sandräder von Goldspeed sollten mir schon durch den tiefen Sand helfen, doch war ich mir nicht sicher ob der Fahrer dem Quad gerecht werden würde. ?

Aber ich wollte mein Bestes geben und so freute ich mich auf Sonntag. Die ersten Runden im freien Training waren gut. Ich bekam ein Gefühl für die Bahn und mein Quad. Das Pflichttraining sollte zeigen, dass mein Training im Sand sich schon etwas ausgezahlt hat. Ich konnte auf einer schon etwas zerfurchten Strecke die 13te Zeit fahren und mir somit einen Platz in der ersten Startreihe sichern. Bei einem fast vollen Starterfeld war dies schon mal kein schlechter Anfang.

Ich suchte mir im ersten Lauf den ganz äußersten Startplatz aus (es gab ja auch nicht mehr allzu viele freie Plätze) und war mit diesem sehr zufrieden. Meine Reaktion am Start war super allerdings hat meine wilde Lady so einen Vortrieb gehabt das sie nur vorne hoch gegangen ist, deshalb musste ich leider vom Gas gehen und ein paar Fahrer ziehen lassen. Die erste Runde benötigte volle Konzentration, denn die Bahn war schon sehr ausgefahren und an vielen Stellen fuhren sich die Fahrer fest. Durch dieses Taktieren konnte ich einige Plätze gut machen und mich vorarbeiten. Das Rennen dauerte zum Glück 20min und zwei Runden so blieb mir genug Zeit um noch ein paar Plätze aufzuholen und mich durch den tiefen Sand zu kämpfen. Zum Ende des Rennens glich die Strecke mehr einer Rodeotour als einer Crossstrecke doch ich konnte einen guten 14.Platz einfahren.

Für den zweiten Start hatte ich mir mehr vorgenommen. Aus dem Gatter kam ich auch super raus, doch dann gab es Probleme in der ersten Kurve. Leider hatte die Organisation die erste Kurve nicht geschoben und so hatte sich außen ein dicker Sandanlieger gebildet, der mich einige Plätze kostete.

Dadurch das die Bahn nun schon 2 andere Klassen vor uns erlebt hatte, waren die Löcher und Spurrillen sehr tief geworden und auch dieses Mal kam mir dies zugute. Einige Fahrer blieben wieder stecken und ich konnte an diesen vorbeifahren und meine verlorenen Positionen wieder aufholen. Die Bahn hatte sich allerdings so tief ausgefahren, dass die Organisation die Strecke abgeändert hatte und es an mehreren Stellen dazu kam das sich Fahrer festfuhren.

Ich hatte auch ziemlich zu kämpfen mit den Streckenverhältnissen, denn von Runde zu Runde wurde die Bahn tiefer und schwerer zu fahren, mein Reigerfahrwerk arbeitete zwar hervorragend, aber dennoch konnte ich meine Yamaha nicht schneller durch den Sand scheuchen.

Nicht wirklich zufrieden mit meiner Leistung konnte ich den 14. Platz auch im zweiten Lauf einfahren.

Somit konnte ich mich auch in der Tageswertung auf Rang 14 wiederfinden. Dies ist natürlich nicht mein gewünschtes Ergebnis, doch für ein Sand-Rennen kann ich mit dieser Platzierung erst einmal zufrieden sein. 

Vielen Dank an alle die mich an diesem Tag unterstütz und angefeuert haben, auch wenn ich kein Fan von sandigem Boden werde, war es eine gut organisierte Veranstaltung mit vielen netten Helfern und Zuschauern.

Auch ein riesen Dankeschön an Goldspeed, Reiger-Suspension (Leon Arendson), Liqui Moly, Wössner, Scorpion, Doma, Yamaha, Gravutech, IXS und meine Eltern.

Sina Willmann #99

 

 

 

 

Saison 2016

Die Saison 2016 ist nun leider zu Ende gegangen. Abgeschlossen wurde die Deutsche Meisterschaft mit dem Rennen in Rudersberg. Der Verein hat sich wieder einmal selbst übertroffen und eine perfekte Bahn sowie Veranstaltung präsentiert. Leider sollte es mit dem Wetter am Sonntag nicht passen. Es hat von Samstags abends bis Sonntags durchgeregnet und es standen alle Zeichen auf Schlamm. Das freie Training wollte keiner der Quadfahrer nutzen und so standen zum Qualifikationstraining alle Fahrer an der Strecke und wollten eine gute Zeit fahren. Ich habe mich erst einmal zurückgehalten und die ersten 15 Minuten entspannt am Streckenrand verbracht. Die Bahn war sehr schlammig und rutschig aber es half alles nichts, die letzten 15 Minuten hieß es auch für mich ab in den Modder. Zuerst lief es noch nicht so ganz rund, denn zusätzlich zu den Bahnverhältnissen kamen noch verirrte Fahrer hinzu die im Schlamm stecken geblieben sind. Ich war mit meinem Training nicht zufrieden, denn ich hatte leider keine perfekte Runde. Doch das sollte kein Problem sein, denn ich konnte mich auf dem 5. Platz wieder finden.

Alle hofften auf Besserung des Wetters doch dies sollte nur ein Wunsch bleiben. Dann hieß es ready for race und ab an die Startrampe. Leider konnten die Veranstalter die Startgerade vor dem Lauf der Quads nicht mehr präparieren. Ich hatte anscheinend nicht die beste aber auch nicht die schlechteste Wahl getroffen. Ich bog als 8te um die Kurve aber in der zweiten Kurve musste ich leider zwei gecrashten Fahrern ausweichen und viel auf Platz 10 zurück. Das hieß volle Konzentration und Angriff. Als ich auf Platz 6 vorgefahren war wurde das Rennen wegen eines Unfalls abgebrochen (4 Runden). Weil das Rennen nicht in der gleichen Runde gewertet wird, in der es abgebrochen wurde, wurde ich auf Platz 8 zurückgesetzt. Den zweiten Lauf haben die Veranstalter abgesagt, was vollkommen richtig und vernünftig war, da die Wetterverhältnisse nicht besser wurden und es kein richtiges Rennen war sondern nur ein rumrutschen.

Damit ging die Deutsche Meisterschaft mit einem sehr kurzen Rennen zu Ende. Aufgrund meiner Erkrankung am Anfang des Jahres lief die Saison nicht so wie geplant. Die letzten Rennen wurde ich immer stärker und schneller, doch die Punkte der Anfangsrennen fehlten mir einfach. Ich habe die Saison mit einem guten 14ten Platz beendet, bei einer Meisterschaft in der Fahrer aus sieben verschiedenen Nationen an den Start gegangen sind. Ich wurde viertbeste Deutsche und beste Frau. Ich konnte bei den letzten Rennen in die Top Ten fahren. Es wäre schön wenn ich dieses Ziel nächste Saison erreichen könnte.

Das allerletzte Rennen des Jahres war ein Hessen-Cup-Lauf. Dieser fand in Schaafheim statt. Es war eine super Veranstaltung. Diesmal spielte auch das Wetter mit. Ich kannte die Bahn nicht aber schon nach dem freien Training wusste ich, dass es ein gutes Wochenende wird. Das Pflichttraining habe ich mit einem fünften Platz beendet, was nicht perfekt war, aber das Rennen sollte besser werden.

Im ersten Lauf konnte ich als dritte um die Kurve biegen und diesen Platz auch ohne Probleme ins Ziel bringen. Der zweite Start gelang mir leider nicht. Ich war darüber nicht sehr erfreut und wollte direkt nach vorne. Schon nach der dritten Runde war ich auf Platz vier vorgefahren trotz der doch sehr schwierigen Bedingungen, denn die Bahn ist zwar schön aber auch sehr eng. Ich war schnell an den drittplatzierten ran gefahren, aber ich habe es leider nicht geschafft zu überholen, obwohl ich ein schnelleres Tempo hätte gehen könnte. Trotzdem reichte es im Gesamtklassement zum 3ten Platz.

Abschließend kann ich mit meiner Saison zufrieden sein. Ich habe zu Beginn des Jahres leider nicht alle Rennen mitfahren können und wurde konditionell und auch fahrerisch wieder zurückgeworfen, allerdings konnte ich dies wieder aufholen und bin nun fahrerisch besser als zuvor. Weil dies leider für die Saison 2016 zu spät ist habe ich mir vorgenommen im Winter noch intensiver zu trainieren um in 2017 wieder von Anfang an gute Leistungen zu bringen.

Ich möchte mich für die tolle Unterstützung im Jahr 2016 noch einmal herzlich Bedanken und hoffe die Chance zu bekommen in 2017 mit Ihrer Hilfe eine bessere Position in der deutschen Meisterschaft und den nationalen Rennen einfahren zu können.

Vielen Dank Sina Willmann #99

 

 

 

 

DM-Lauf Ueckermünde

Am Wochenende war es so weit der vorletzte DM-Lauf der Quadmeisterschaft stand an. Ich fuhr mit gemischten Gefühlen zu diesem Rennen, denn die Bahn auf der das Rennen stattfinden sollte, sollte sandigen Boden haben, was ja leider nicht mein Steckenpferd ist. Als wir Samstags an der Bahn ankamen sollten sich meine Bedenken bestätigen, es war sandiger Boden. Auf den ersten Blick machte die Bahn mal abgesehen von dem Boden einen super Eindruck. Der MC Ueckermünde hat sich selbst übertroffen und eine hervorragend präparierte Strecke dargeboten. Sonntags hieß es dann ab in den Sandkasten und Runden ziehen. Ich habe mich im freien Training und auch im Pflichttraining ganz wohl gefühlt, was auch daran lag, das die Bahn in den Pausen ein klein wenig geschoben wurde, so das nicht ganz so viele tiefe Löcher entstanden sind. Für das Pflichttraining hatte ich mir einen Schlachtplan zurecht gelegt, die erste Runde Bahn anschauen und dann schnell hinter einem sogenannten Sandfloh hinterher, damit ich eine einigermaßen gute Zeit abliefern konnte. Dies gelang mir, mit einem achten Platz konnte ich zufrieden sein, vor mir tummelten sich nur Fahrer, die das Sandgehopse einfach besser drauf haben. Was ich noch erwähnen muss ist, dass es leider nur 14 Quadfahrer an den Start geschafft haben, dies war natürlich für den Veranstalter eine bittere Enttäuschung. Es ist sehr schade, dass so viele sich nicht die Mühe gemacht haben dort hin zu reisen, denn man muss bedenken, der Veranstalter ist auf die Fahrer angewiesen um den Zuschauern spannende Rennen zu bieten. Aber auch Fahrer die aus der Umgebung kommen und z.B. bei den LVMX Masters starten, haben leider nicht an dieser super Veranstaltung teilgenommen. Wir Fahrer, sollten bedenken, dass wir auf die Veranstalter angewiesen sind. Wenn diese dann so enttäuscht werden, ist es verständlich, dass sie es sich zweimal überlegen noch einmal die Quads an den Start zu holen und ohne Veranstalter keine Rennen. Dies sollten sich vielleicht einige einmal durch den Kopf gehen lassen. Zurück zum Rennen. Ich konnte mich also als achte an die Rampe stellen, leider war mir der Startgott dieses Mal nicht gut gesonnen, denn ich habe es geschafft als fast letzte um die Ecke zu biegen. Das hieß alles geben und versuchen nach vorne zu fahren. Leider hatte sich die Bahn schon ziemlich ausgefahren und die Löcher machten mir große Probleme. Dadurch das sich nur eine Spur gefahren hatte, war das mit dem Überholen auch nicht so einfach. Ich habe im ersten Lauf lange gekämpft doch leider keinen Weg vorbei gefunden. So musste ich mich mit Rang acht zufrieden geben, was als Platzierung nicht schlecht war aber mir nicht ausreichte. Im zweiten Lauf wollte ich es besser machen, und siehe da der Start gelang mir und ich konnte mich im vorderen Mittelfeld wiederfinden. Leider habe ich bei einem Sprung ein Loch dahinter nicht gesehen und einen so heftigen Schlag abbekommen, dass ich fast neben dem Quad saß. Dies brachte mich leider so aus dem Konzept, das ich ein paar Plätze einbüßen musste. Die Bahn war schon ziemlich zerschossen und somit machte mir meine Sandschwäche schwer zu schaffen. Ich fand einfach keinen Weg an dem Fahrer vor mir vorbei. Doch wenn es schon nicht die richtige Sandtechnik macht, dann der Wille und die Ausdauer. Ich blieb sehr hartnäckig und irgendwann zum Ende des Rennens gelang es mir endlich den Fahrer vor mir zu überholen. Als ich vorbei war bin ich auch ohne Probleme weggefahren, doch leider blieben mir nur noch drei Runden, in denen ich nicht mehr zum Feld vor mir aufschließen konnte. Somit musste ich mich auch im zweiten Lauf mit Platz acht zufrieden geben. Positive war, im Gegensatz zu anderen Rennen war ich so fit, dass es schade war, dass das Rennen nur 20 Minuten plus zwei Runden gedauert hat. Vielleicht könnte man ja mal überlegen die Deutsche Meisterschaft den Solo und Gespann Meisterschaften anzupassen und die Renndistanz auf 30min plus zwei Runden hochzusetzen. Nun blicke ich mit Vorfreude auf den letzten DM-Lauf in Rudersberg. Weg vom Sand und hin zum Hartboden. Vielen Dank an meine Eltern die sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben mir beim Sandhopsen (Aufgabe für den Winter 2016 Sand fahren lernen) zuzusehen und mich zu unterstützen, an meine Schwester die immer vergebens versucht mir etwas anzuzeigen ;-), ebenso möchte ich mich bei meinen Sponsoren Yamaha, Goldspeed, Reiger, Liqui Moly, Doma, Wössner bedanken.

 

 

 

 

 

DM Straßbessenbach

Am letzten Wochenende war es wieder soweit. Das internationale Starterfeld der Quad DM traf sich zum  siebten  DM-Lauf in Straßbessenbach.
Ich habe mich schon sehr auf diese Bahn gefreut, denn es war 11 Jahre her das die Quads beim MSC Straßbessenbach zu Besuch waren. Das erste Mal war ich aber leider verletzt und konnte nicht an dem Rennlauf teilnehmen.
Ich war nicht die einzige die sich auf diese Bahn freute, denn das Starterfeld war gerappelt voll mit 33 Fahrern und Fahrerinnen.
Am Samstagmorgen durften wir dann zum ersten Mal auf die perfekt präparierte Bahn rollen. Die Naturstrecke versprach schon nach den ersten Runden einen riesen Spaß. Am Nachmittag wurde es dann ernst und das Qualifikationstraining stand an. Am Ende der dreißig Minuten fand ich mich auf Platz 15. Das war nicht ganz das Ziel, das ich mir gesetzt hatte. Ich konnte mich noch so sehr ärgern aber es half nichts, das Training war vorbei und ich nahm mir vor es Sonntag besser zu machen.
Nach einem lockeren Warm Up sonntagmorgens hieß es dann, ready to race. Als 15te konnte ich den letzten Platz in der 1.Reihe an der Startrampe einnehmen. Der Start in Straßbessenbach ist wie für mich gemacht, es geht einen steilen langen Berg hoch und das Feld trifft am Ende dieses Berges in einer 180 Grad Kurve wieder aufeinander. Ich hatte einen guten Start und konnte als achte um die Ecke biegen. Leider musste ich ein paar Fahrer schon in den ersten drei Runden ziehen lassen, aber ich konnte mich auf dem 12. Platz behaupten. Leider hatte ich keine Chance mehr noch weiter nach vorne zu fahren, da mein rechter Arm schon nach 10 Minuten verkrampfte und die Finger anfingen einzuschlafen. Aber der 12. Platz bei einem so stark besetzten Feld ist nicht zu verachten.
Der zweite Lauf war am späten Nachmittag. Ich war sehr nervös, denn ich wollte natürlich noch einmal ein solch gutes Ergebnis einfahren. Ich konnte den gleichen Startplatz wie im ersten Lauf besetzen und war zuversichtlich auch im zweiten Lauf einen guten Start zu absolvieren. Und so war es auch. Ich konnte auch diesmal im vorderen Feld um die Kurve biegen und musste diesmal nur zwei Fahrer ziehen lassen. Das hieß 10.Platz. Eine Platzierung unter den „Top Ten“ war das gesetzte Ziel für das Wochenende und dies konnte ich nun schaffen. Ich hatte leider schon relativ früh wieder Probleme mit meinem Arm aber ich wollte den zehnten Platz behalten und das habe ich auch geschafft.
Es war wirklich ein super Wochenende, der MSC Straßbessenbach hat eine reibungslose und perfekt organisierte Veranstaltung auf die Beine gestellt und ich hoffe sehr, dass wir auch im kommenden Jahr wieder an das Startgatter von Straßbessenbach rollen dürfen.
Ich möchte mich bei meinen Sponsoren Yamaha, Goldspeed, Reiger, Liqui Moly, Wössner, Doma und natürlich bei meinen Eltern bedanken.

 

 

 

 

DM_ Prisannewitz

Am 26.06.2016 hieß es „ready for race“ in Prisannewitz. Die Mannschaft des MC Prisannewitz hat sich mal wieder selbst übertroffen und eine hervorragend präparierte Stecke präsentiert. Ich war natürlich wieder einmal ziemlich nervös, denn das Fahrerfeld war gut besucht und lies darauf schließen, dass es ein hartes Rennwochenende werden wird. 

Das freie Training lief nicht besonders gut, ich hatte schnell mit Krämpfen zu kämpfen und konnte nicht so frei fahren wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Qualifikationstraining war ich besserer Hoffnung aber musste schnell erkennen, dass ich viel zu verkrampft fuhr um eine gute Zeit einzufahren.

Dennoch blieb ich zuversichtlich und setzte meine Hoffnung in den ersten Lauf. Nachdem ich glücklicherweise noch den vorletzten Platz an der Startrampe einnehmen konnte, verlief der Start ganz gut. Ich konnte die ersten Runden dem Feld gut folgen, doch musste ich dann meiner langen Trainingspause Tribut zollen. Mein rechter Arm fing wieder an zu krampfen. Ich musste das Feld ziehen lassen und konzentrierte mich darauf, meinen Platz zu verteidigen. 

Nach dem 1.Lauf war ich sehr unzufrieden und wollte es im zweiten Lauf besser machen. Ich fuhr wieder auf den gleichen Startplatz wie im ersten Lauf und konnte auch diesmal einen passablen Start hinlegen. Ich hatte ein wesentlich besseres Gefühl als im ersten Lauf und konnte noch einige Plätze gut machen. Dann hieß es Gas geben und ein kleines Polster nach hinten heraus fahren, denn ich konnte mich nicht darauf verlassen, dass mein Arm diesmal nicht zu krampfen anfängt. Und so kam es auch. Die letzten fünf Minuten des Rennens hieß es nur noch durchbeißen und nicht zu viel Tempo verlieren. Dies klappte auch. Ich konnte leider nicht weiter nach vorne fahren aber hatte mir zum Glück nach hinten ein Polster herausgefahren, so konnte ich den zweiten Lauf trotz Problemen mit dem rechten Arm zu Ende fahren und musste nicht um meine Position bangen. Am Ende des Tages konnte ich mich auf dem 14.Platz wieder finden.

Das Wochenende lief für mich nicht optimal aber wie heißt es so schön, „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ und so ist es leider auch mit meiner Kondition. Das Pfeiffersche Drüsenfieber hat mir leider mehr zugesetzt als ich erhofft hatte und es ist noch ein harter Weg bis ich wieder völlig fit bin, aber ich arbeite daran und hoffe, dass ich bei den nächsten DM-Läufen bessere Ergebnisse einfahren kann. Ich möchte mich bei meinen Sponsoren Yamaha, Goldspeed, Reiger, Doma, Wössner, Liqui Moly, IXS, Injoy Hückeswagen und natürlich meinen Eltern für die Unterstützung bedanken. 

 

 

 

 

 

DM Läufe: Reutlingen und Schopfheim

Sina ist wieder am Start.

An den letzten beiden Wochenenden fanden zwei weitere Läufe zur Deutschen Quadmeisterschaft statt. Am Wochenende des 4. und 5. Juni reisten wir in das schöne Schwabenland nach Reutlingen. Der Verein hatte sich viel Mühe gemacht und eine super Veranstaltung auf die Beine gestellt. Es fehlte an nichts, die Strecke war perfekt präpariert, die Waschplätze vorbereitet und auch der Ablauf war reibungslos.  Ich war doch ziemlich nervös, wie das Wochenende für mich laufen würde, da es für mich der erste DM-Lauf nach meiner Krankheit war. Die Wochen vorher habe ich daran gearbeitet meine Kraft und Kondition wieder aufzubauen doch muss ich leider gestehen, die Fitness geht schneller weg als das man sie aufbauen kann. Das erste freie Training lief für mich nicht optimal. Ich war sehr unzufrieden mit mir selbst. Das zweite Training lief etwas besser. Sonntag hieß es dann auf in den Kampf. Ich war sehr nervös, da ich mir nicht sicher war, wie gut meine Kondition mitspielte. Wie es nicht anders sein konnte, hatte ich keinen besonders guten Start. Also hieß es der Meute hinter her. Ich konnte einige Plätze gut machen und das Wetter spielte mir in die Karten denn durch den einsetzenden Regen wurde es rutschig. 

In der letzten Runde hatte ich leider nicht so viel Glück und habe mit meinem Auge einen Stein gefangen. Ich schaffte es noch durchs Ziel aber dann musste ich leider erst mal zu den wirklich netten Sanitätern und mein Auge auswaschen lassen. 

Für den zweiten Lauf hatte ich mir vorgenommen und konnte auch mit einem besseren Start ins Rennen gehen. Ich konnte das Tempo meiner Konkurrenten mitgehen, doch musste ich mir drei Runden vor Schluss eingestehen, dass meine Kondition doch noch nicht reichte. Ich verlor einen Platz und musste etwas Tempo raus nehmen. So landete ich auch im zweiten Lauf auf dem 14 Platz. 

Alles in allem konnte ich mit meiner Leistung zufrieden sein und mich auf den nächsten DM-Lauf freuen. 

Dieser fand in Schopfheim statt. Ich war sehr gespannt auf die Veranstaltung, weil wir schon sehr lange nicht mehr dort waren und ich Schopfheim zu einer meiner Lieblingsbahnen zähle. Und der MSC-Schopfheim erfüllte all meine Erwartungen. Die Mitglieder des MSC haben eine unglaubliche Arbeit in die Veranstaltung gesteckt, welche eine riesige Vorfreude auf die Rennen machte. Leider war der Wettergott nicht auf unserer Seite und es regnete sehr häufig und sehr heftig, so dass das freie Training samstags nicht stattgefunden hat. Doch auch hier war der MSC Schopfheim perfekt vorbereitet. Durch die vielen wirklich eisernen Helfer konnte die Veranstaltung Sonntag ohne Zeitverzögerungen stattfinden. Es wurde sogar samstags noch an der Strecke gearbeitet, was für sonntags perfekte Bedingungen lieferte. 

So hieß es Sonntags dann auch für mich ab zum Qualifikationstraining. Leider konnte ich nicht die Zeit fahren die ich mir vorgestellt hatte, doch es reichte um in der ersten Reihe zu stehen, was bei den Wetterbedingungen ein ungemeiner Vorteil war. 

Und diesen Vorteil konnte ich nutzen. Ich stand ganz rechts an der Außenseite und konnte als dritte um die erste Kurve fahren. Die Bahn war sehr nass und dadurch unglaublich rutschig. Ich war sehr nervös, da ich doch körperlich nicht so stark wie meine männlichen Konkurrenten bin und mein Quad notfalls nicht aus den Schlammmassen rausheben kann. Und dann passierte es. Ich habe in einer rutschigen Kurve das Tempo nicht genug gedrosselt und bin leider in den dicken Schlamm gerutscht. Da stand ich nun und Platz drei war weg. Ich stand leider eine ganze Weile weil ich nicht nur mit dem Gewicht meines Quads, sondern auch mit der rutschigen Bahn zu kämpfen hatte. Zum Glück gab es ein paar helfende Hände die mir mit vollem Einsatz dabei halfen das Quad wieder auf die Strecke zu bekommen. Ich war nicht die einzige der die Strecke zu schaffen gemacht haben auch andere Fahrer steckten in dem Matsch fest und konnten sich über sehr nette Helfer und Zuschauer freuen.

Ich fuhr mein Rennen zu Ende war aber natürlich absolut unzufrieden. Das hieß für mich der zweite Lauf sollte besser laufen. Dieses Vorhaben erschwerte sich allerdings schon am Start. Durch die längere Trockenphase und die verschiedenen Rennläufe hatte sich an der Innenseite der Startgrade eine trockene Spur gebildet, ich hatte aber leider nicht das Glück auf der Innenseite zu stehen und musste am Start durch den tieferen Schlamm, was mir einen vorletzten Platz bescherte. Die Strecke war durch die gute Arbeit des Vereins schon abgetrocknet und ließ sich gut fahren. Ich merkte jedoch nach den ersten 10 Minuten schon, dass ich mich im ersten Lauf durch meine Schlammschlacht sehr verausgabt hatte und musste mit krampfenden Händen kämpfen. Ich konnte im zweiten Lauf zwar mit keinen Besonderheiten dienen doch konnte ich mit einer konstanten und fehlerfreien Fahrt den siebten Platz einfahren. 

Abschließend kann ich sagen, dass meine Kondition langsam wieder kommt und ich mich zum Glück auf meine perfekt laufende Yamaha verlassen kann. Auch die Goldspeedreifen verhalfen mir in beiden Rennen zu guten Platzierungen und durch die ständige Begleitung des Reiger-Suspension Teams konnte ich mein Fahrwerk perfekt abstimmen. Auch einen Großen Dank an Wössner, über deren Besuch ich mich sehr gefreut habe. Die strenge Phonmessung war für mich Dank meiner Doma-Auspuffanlage ebenfalls kein Problem und für die schnelle Reinigung meines Quads und meiner Klamotten in den Pausen kann ich mich nur bei meinen Eltern bedanken, ohne die ich wahrscheinlich immer noch wie ein Matschmensch aussehen würde.

 

 

 

 

 

 

Saisonpause 2016 für Sina Willmann

Die Saison 2016 fing für Sina Willmann nicht optimal an. Durch das schlechte Wetter konnte sie leider nicht so viel trainieren wie erhofft. Ein paar Tage Italien und ein holpriges Training in Belgien war die einzige Vorbereitung die sie mit ihrer Yamaha YFZ 450R treffen konnte.

"Das Training in Italien war leider nicht so effektiv wie erhofft. Das Wetter war super und auch die Bahnen waren top. Allerdings hatte ich eine ziemlich schlimme Mandelentzündung, was mir auch noch einen kurzen Besuch im Krankenhaus beschert hat. Die ersten Läufe der holländischen Meisterschaft sind deshalb auch nicht optimal verlaufen. Mir fehlte einfach Fahrpraxis. Was mich wunderte war, dass ich trotz meines Konditions- und Krafttraining nicht so fit war, wie ich es mir erhofft hatte. 

In den Osterferien musste ich leider wieder mit einer stärkeren Erkältung kämpfen. Die folgenden Rennen der holländischen Meisterschaft waren aufgrund meiner Krankheit ebenfalls nicht so erfolgreich wie ich es mir vorgestellt hatte. 

Nachdem ich auch bei dem ersten DM-Lauf in Dolle wieder mit Konditionsproblemen zu kämpfen hatte, habe ich mich doch mal bei einem Doktor blicken lassen. Die Diagnose war allerdings ein Schock für mich. Pfeifersches Drüsenfieber. Im Normalfall sollte dies kein Problem sein, doch meine Ärztin erklärte mir, dass ich dieses wahrscheinlich schon seit Anfang des Jahres hätte und auch die Mandelentzündung ein Zeichen dafür gewesen wäre. Die ständige Müdigkeit und auch nicht die volle körperliche Leistung abrufen zu können sind nur das kleinere Übel. Leider hat sich auch meine Milz vergrößert, was mir ein absolutes Sportverbot eingebracht hat. Damit musste ich mich nun erst einmal abfinden und akzeptieren, dass ich ein paar Rennen ausfallen lassen muss. 

Bald habe ich einen neuen Termin bei dem ich dann erfahre ob ich wieder mit dem Sport anfangen darf, solange heißt es erst mal Quads wegstellen und nichts tun. " :-(